Gleichlaufend mit der Energiewende entwickelt sich rapid die Sektorkopplung—die Verbindung der Sektoren Strom, Verkehr und Wärme. Zunehmend stellen Elektrofahrzeuge und Power-to-Heat-Anwendungen — insbesondere Wärmepumpen — neue Lasten in den dezentralen Stromsystemen dar.

Diese Entwicklungen werfen Fragen auf, wie der Verteilnetzbetrieb und das lokale Management gestaltet werden soll sowie deren Regulierung. Das schließt auch Optionen zur Allokation knapper Verteilnetzkapazität und die Steuerung von Lasten ein (z.B. Weiterentwicklung des § 14a EnWG).

Aktuelle Forschungsergebnisse aus technisch-systemischer, ingenieurwissenschaftlicher, (institutionen-) ökonomischer und juristischer Perspektive können wichtige Hinweise zur Bewältigung diese Herausforderungen liefern. RAP wird hier darstellen, welche zukünftigen Anforderungen an den Verteilnetzbetrieb gestellt werden und welche internationalen Beispiele es hierzu gibt.

Zu diesen Themen laden die Technische Universität Berlin und das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM), in Zusammenarbeit mit der Agora Energiewende und der Agora Verkehrswende, ein. Die Tagung richtet sich sowohl an Praktiker aus Politik, Verwaltung, Verbänden sowie Unternehmen als auch an Wissenschaftler.

Die Tagung wird im Rahmen des vom BMBF geförderten KOPERNIKUS-Projektes „ENavi“ (Energiewende-Navigationssystem) veranstaltet. Weitere Informationen finden Sie bei der Technische Universität Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik.

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